Social Media
Happiness Project

Teaching Children Healthy Social Media Habits

In einer Welt, in der Selbstvergleiche immer nur einen Fingertipp entfernt sind, sollten Kinder von Beginn an lernen, wie sie sich im Zeitalter sozialer Medien zurechtfinden. So können sie freier, selbstbewusster und glücklicher aufwachsen.

Soziale Medien können negative Gefühle wie Angstzustände, Depressionen oder ein negatives Körperbild verstärken. Kinder sind besonders gefährdet und schützenswert.


Laut einer Studie mit 14- bis 24-Jährigen:

  • Sind 9 von 10 Teenager:innen unzufrieden mit ihrem Körper.
  • Die Häufigkeit von Angstzuständen und Depressionen ist in den letzten 25 Jahren um 70 %
    gestiegen.
  • 7 von 10 haben Cybermobbing erlebt.

Alles auf soziale Medien zu schieben, wäre schlichtweg falsch und unfair. Tatsächlich gibt es jedoch immer mehr Forschungsergebnisse, die einen Zusammenhang zwischen sozialen Medien und einem erhöhten Risiko für Depressionen, Angstzustände, Selbstverletzungen und Suizidgedanken belegen. Auch die enormen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen werden immer deutlicher.


Worum es in diesem Projekt geht

Wir wollen Kinder von Anfang an zu einem gesunden und bewussten Umgang mit sozialen Medien zu ermutigen, sie aufzufordern ihn zu reflektieren und ihnen viele Tipps dazu zu geben. 

Das Ziel ist es, Kinder präventiv über Soziale Medien aufzuklären. Mit diesem Wissen wollen wir sie widerstandsfähiger gegen etwaige negative Einflüsse machen, und ihnen einen gesunden, positiven und reflektierten Zugang zu Sozialen Medien ermöglichen.

Psychische Gesundheit von Kindern 


Kinder sind zwar nicht die einzigen, die den Risiken ausgesetzt sind, aber ihre psychische Gesundheit ist besonders schützenswert.

Gehirnströme und Synapsen sind noch im Wachstum und besonders in dieser Zeit ist es wichtig, ein gesundes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufzubauen. 

Doch was passiert, wenn mit dem Gebrauch der Sozialen Medien die Stimmung anfängt zu fallen? Wie erkennen Kinder das und wen können sie nach Hilfe fragen? Darauf werden die Heranwachsenden kaum vorbereitet.

Genau das soll sich mit unseren Workshops ändern.


Was ist das Ziel

Was ist das Ziel


Das Ziel des Social Media Happiness Projects ist keineswegs, Kindern von der Nutzung sozialer Medien abzuhalten, sondern vielmehr, ihnen zu einem gesunden Umgang mit sozialen Medien zu ermutigen, der sie widerstandsfähiger, selbstbewusster und glücklicher macht. 

Trotz aller Nachteile sind soziale Medien aus vielen Gründen großartig. Viele Freundschaften und Identitäten werden dadurch geprägt.

Mit anderen Worten: es geht nicht darum, ob soziale Medien genutzt werden, sondern wie.


Wie das in der Praxis ausschauen könnte


Im Gegensatz zu vielen Eltern und Lehrpersonen sind etwa die heutigen Studierenden mit (denselben) sozialen Medien aufgewachsen. Sie haben die Auswirkungen auf unsere psychische Gesundheit selbst erlebt – im Guten wie im Schlechten – und können diese Erfahrungen an Kinder weitergeben, die neu dabei sind oder sich gerade anmelden. 

Ziel ist es, mit Schulen in Kontakt zu treten und mit Klassen von Kindern im Alter zwischen 8 und 14 Jahren zu sprechen. 

Aber worüber genau…


Workshop-Themen

1) Social Media vs Reality

Soziale Medien bilden die Realität nicht immer genau ab, oder zeigen oft nur die positivsten Aspekte. Beispielsweise veröffentlichen Nutzer typischerweise nur ihre besten Bilder, die manchmal sogar mit Photoshop bearbeitet wurden. Manche fühlen sich dadurch unzulänglich, eben nicht perfekt.  

2) Mental Health & Well Being

Vergleiche anhand von Aussehen und Likes können zu einem geringeren Selbstwertgefühl und sogar zu psychischen Problemen wie Essstörungen, Angstzuständen oder Depressionen führen. Gleichzeitig kann die Nutzung sozialer Medien jedoch auch viel Positives bewirken, etwa um sich mit Freunden auszutauschen oder sich gegenseitig zu unterstützen.

3) Data Privacy & Responsible Behavior

Jedes Kind sollte über Datenschutzeinstellungen bescheid wissen, um online sicher zu sein. Hasspostings, Fehlinformationen, Werbung, und ungewünschte Nachrichten haben so weniger Möglichkeiten das eigene Profil zu erreichen. Influencer-Posts, zum Beispiel, sind of „versteckte Werbung“. Vor allem Jugendliche sind ein beliebtes Ziel dieser, und darüber sollten Kinder Bescheid wissen.  

4) Artificial Intelligence (AI)

Mit künstlicher Intelligenz erstellte Inhalte sind heute oft nicht mehr von echten Beiträgen zu unterscheiden. Die Verbreitung von Falschinformationen und Manipulationen wurden damit erheblich erleichtert. Gleichzeitig werden KI-gestützte „virtuelle Freunde“ immer beliebter. Kinder sollten lernen, KI-generierte Inhalte kritisch zu bewerten, ihren Nutzen zu hinterfragen, und ihren Umgang mit KI-gesteuerten Funktionen zu reflektieren. 

Das Haupt-Ziel ist es, in Schulen zu gehen und mit den Kindern in einen Dialog zu treten. Neben den Workshops gibt es jedoch auch noch weitere Möglichkeiten:   

  • Die Workshops könnten eine Übung beinhalten, bei der die Kinder einem simulierten sozialen Netzwerk beitreten und dort mit Schlüsselsituationen konfrontiert werden (z. B. wenn jemand ein problematisches Bild gepostet hat oder sich online unverantwortlich verhält).
  • Das Programm kann zu einem persönlicheren 1:1-Mentoring-Programm für junge Kinder erweitert werden. Dabei wird ihnen ein Mentor/eine Mentorin zugewiesen, der/die sie in den sozialen Medien begleitet und mit dem sie über ihre Nutzung sprechen können. 
  • Auch Eltern profitieren höchstwahrscheinlich davon, besser über das Thema informiert zu sein. Eine weitere Möglichkeit wäre, Schulungen oder Informationsveranstaltungen für Eltern an den Schulen anzubieten, für die wir sehr gerne zur Verfügung stehen. 

Andreas Stöffelbauer, M.Sc.

Data Scientist
London, UK

Maria Stöffelbauer, M.Ed.

Teacher
Vienna, AT

Angelica Stöffelbauer, M.Sc.

Social Media
Vienna, AT